Der luxemburgische Pavillon auf der 60. Internationalen Kunstausstellung im Rahmen der Biennale von Venedig wurde am 18. April 2024 in Anwesenheit Ihrer Königlichen Hoheiten, dem Erbgroßherzog und der Erbgroßherzogin von Luxemburg, dem Minister für Kultur Eric Thill, Ihrer Exzellenz Frau Michèle Pranchère-Tomassini, der Botschafterin von Luxemburg in Rom und mehr als 400 luxemburgischen und internationalen Gästen feierlich eröffnet.

Das von dem luxemburgischen Künstler Andrea Mancini und der multidisziplinären Gruppe Every Island entwickelte und von Joel Valabrega (Mudam Luxembourg) kuratierte Projekt A Comparative Dialogue Act wurde als Infrastruktur für die Übertragung von Klang konzipiert. Dabei handelt es sich um einen gemeinsamen Produktionsraum, welcher die tief verwurzelte Vorstellung davon, wer für die Schaffung eines Kunstwerks verantwortlich zeichnet, in Frage stellt.

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Der Minister unterstrich in seiner Ansprache, wie stolz er sei, einen Pavillon eröffnen zu dürfen, der für Werte wie Zusammenarbeit, Dialog und Offenheit stehe und von einer herausragenden Generation von Kunstschaffenden, Kurator:innen und Performer:innen aus Luxemburg und anderen Ländern gestaltet wurde.

Mit der Einladung von Kunstschaffenden aus Frankreich, der Türkei, Spanien und Schweden setzte das aus Künstler- und Kurator:innen bestehende Team ein Projekt um, das perfekt zur Thematik der internationalen Biennale-Ausstellung passt, die dieses Jahr unter dem Motto Foreigners Forever steht und von Adriano Pedrosa kuratiert wurde.

Die Künstlerin Selin Davasse zeigte anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten und im Anschluss an ihre am 8. April begonnene Residenz eine Performance.

Das zweite Jahr in Folge kuratierte Kultur | lx gemeinsam mit dem Mudam Luxembourg, dem Museum für moderne Kunst Großherzog Jean und Joel Valabrega, die man in ihrer Funktion als Kuratoren mit der Organisation der Ausstellung betraut hatte, den luxemburgischen Pavillon.

In diesem Jahr beschritt Luxemburg nach einem sorgfältigen Auswahlprozess durch eine nationale und internationale Jury wieder einmal neue Wege und lud ein Kollektiv von Kunstschaffenden ein, im Rahmen des künstlerischen Wettbewerbs, den die Biennale von Venedig darstellt, neue künstlerische Ausdrucksformen zu finden. Ich bin sehr darauf gespannt, die klangliche, sinnliche und performative Atmosphäre der Arbeit Andrea Mancinis und Every Islands, ihrer Mitarbeiter:innen und unserer Kuratorin Joel Valabrega zu entdecken. Sie bilden mit vier Kunstschaffenden, die aus vier verschiedenen Ländern eingeladen wurden, eine Gruppe. Bei diesem einzigartigen Projekt ist der Schaffensprozess genauso wichtig wie das Ergebnis. Dies ist eine großartige Erfahrung in Zeiten wie diesen, wo Spaltung und Polarisierung auf der Tagesordnung stehen“, kommentierte Bettina Steinbrügge, Direktorin des Museums Mudam Luxemburg.

Die 60. Internationale Kunstausstellung im Rahmen der Biennale von Venedig findet vom 20. April bis zum 24. November statt. Der Pavillon wird im Arsenale (Sale d’Armi im 1. Stock) zu sehen sein. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Im Rahmen der Berlin Design Week präsentiert die Ausstellung Next – in Zusammenarbeit mit EUNIC Berlin – 30 Projekte und Arbeiten aus 11 Ländern. Als Fortsetzung des erfolgreichen Formats Young Talents ist Next nun ein fester Bestandteil des jährlichen Designfestivals. Die Ausstellung zeigt junge europäische Designtalente, die sich in ihren Arbeiten mit zukunftsweisenden und nachhaltigen Designkonzepten auseinandersetzen.

Die Initiative von EUNIC Berlin und der Berlin Design Week zeigt, wie europäisches Design den gesellschaftlichen Wandel beeinflussen und als Motor für Innovationen dienen kann.

„Next“ bietet einen umfassenden Einblick in die Vielfalt und das Potenzial junger Designer aus Estland, Großbritannien, Luxemburg, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Österreich, Polen, der Schweiz, der Ukraine und Ungarn. Die Ausstellung ist nicht nur ein Schaufenster für visionäre Designarbeiten, sondern auch ein Ort des Diskurses und der Vernetzung, der den Austausch über die Rolle des Designs als Motor für nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen anregt.

Kuratiert wird die Ausstellung von Alexandra Klatt, Gründerin und Programmdirektorin der Berlin Design Week.

Die Botschaft von Luxemburg in Berlin unterstützt in Zusammenarbeit mit Kultur | lx – Arts Council Luxembourg 3 luxemburgische Designer:innen:

Diese Zusammenkunft von Designern verkörpert ein breites Spektrum an Talenten und Methoden und zeigt die Lebendigkeit und Dynamik der modernen Designlandschaft in Europa.

Die Szene der bildenden Künste in Luxemburg beherbergt eine Vielzahl von Akteuren und wird immer dynamischer. Sie spiegelt die verschiedenen Ausbildungsorte der Künstler, die von ihnen gewählten Ausdrucksmittel, die Regionen, in denen sie tätig sind, und sogar die Art und Weise, in der sie ihre Werke zeigen, wider und macht sie einzigartig.

Mit Blick auf andere Kunstszenen im Ausland – wo sie leben, wo sie studiert haben oder wo sie Netzwerke aufgebaut haben – verstehen es luxemburgische Künstlerinnen und Künstler, sich leicht zu „exportieren“, wozu ihnen ihre Mehrsprachigkeit und die zahlreichen Verbindungen, auf die sie zurückgreifen können, verhelfen.

Anlässlich der Luxembourg Art Week (10.-12.11.) organisiert Kultur | lx – Arts Council Luxembourg drei Tage für Fachleute der bildenden Kunst, um den Austausch zu fördern und die luxemburgische Kunstszene, ihre Künstler und Akteure, ob institutionell oder privat, bekannter zu machen. Durch die Förderung des Austauschs zwischen Fachleuten im Zuge von Atelierbesuchen, Portfolio-Reviews, Ausstellungsbesuchen und dem Austausch zwischen Fachleuten will Kultur | lx den Dialog zwischen verschiedenen Kunstszenen in einer geselligen Atmosphäre anregen und grenzüberschreitende Arbeitsweisen schaffen.

Im Rahmen des vierten Fokus Bildende Kunst bietet Kultur | lx ausländischen Kunstschaffenden Atelierbesuche an, die von Mirela Baciak, Kuratorin und Direktorin des Salzburger Kunstvereins, kuratiert werden.

Zusätzlich zu diesem kuratierten Programm organisiert Kultur | lx am Freitag, den 10. November von 14 bis 15 Uhr auf dem Gelände der Luxembourg Art Week eine Diskussionsrunde zum Thema L’artiste chercheur, un pléonasme ou une figure dans l’air du temps? von Sandra Delacourt (Moderation: France Clarinval) sowie eine Pitch Presentation von 16 bis 19 Uhr im Casino Display (Anmeldung erforderlich, Kapazität begrenzt).

Hinweis: Der Eintritt zur Luxembourg Art Week ist kostenpflichtig (15 € für Erwachsene, kostenlos für Kinder und Studenten).
Tickets vor Ort und online auf der Seite Visit & Tickets.

Am 15. September wurde die von der Galerie Nosbaum Reding kuratierte Ausstellung Industrial visceral offiziell in der Saarländischen Galerie in Berlin eröffnet. Anlässlich der Berlin Art Week wurden die Arbeiten der Künstlerin Hisae Ikenaga erstmals in der deutschen Hauptstadt gezeigt.

Die Berlin Art Week zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst in Berlin. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 zieht sie eine Woche lang zahlreiche Fachvertreter und internationale Kunstliebhaber in die Hauptstadt Deutschlands. Vor diesem Hintergrund hat Kultur | lx luxemburgische Kunstgalerien dazu aufgerufen, ihre Vorschläge für die Gestaltung einer Einzel- oder Gruppenausstellung vom 13. bis 17. September in der Saarländischen Galerie – Europäisches Kunstforum e.V. einzureichen.

In Anwesenheit der Künstlerin Hisae Ikenaga wurde die Ausstellung offiziell von Jean-Paul Senninger, luxemburgischer Botschafter in Berlin, Reinhold Kopp, Vorsitzender der Saarländischen Galerie, Thorsten Bischoff, Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund in Berlin, Valérie Quilez, Direktorin von Kultur | lx – Arts Council Luxembourg und Alex Reding, Direktor der Galerie Nosbaum Reding, eröffnet.

Zwei Ausstellungsräume – zwei Welten. Ein erster offener und weitläufiger Raum zeigt die Skulpturen der Künstlerin. Diese verbinden Artefakte mit Kreationen und verweisen durch ihr Arrangement auf Regalen auf das funktionelle Design der Moderne. In dieser Variation eines zeitgenössischen Showrooms wird das makellos industrialisierte Design unserer behaglichen Innenräume durch handgefertigte, zerbrechliche und perfekt ausbalancierte Stücke in organischen, zufälligen und somit einzigartigen Formen bewusst kontrastiert. Der zweite, kleinere Raum erinnert an ein Labor oder gar eine Großküche. Hier finden sich Lebensmittelreliefs mit Tortillas, Toastbrot oder Käse aus Keramik neben Elementen wieder, wie sie dem menschlichen Körper entstammen könnten – sorgfältig angeordnet in klinisch sauberen Edelstahlbehältern und Reagenzgläsern. Diesem Zusammenspiel liegt ein großzügiges Maß an surrealistischem Scharfsinn zugrunde. Mitunter lässt es an unsere kindlichen Experimente mit Knetmasse denken – verglast und veredelt durch eine anmutige Glasur. Im Hintergrund lassen sich in Formalin konservierte Fragmente erahnen, als ob ein Serienkiller seine Proben inventarisiert und für die Zukunft aufbewahrt hätte. Mit seinem schwarzen Humor, der Hinterfragung des archäologischen Ansatzes sowie unserer rationalen Besessenheit, alles klassifizieren zu wollen, lässt sich das offene Werk von Hisae Ikenagas Werk aus zahlreichen Perspektiven erfassen.

Getragen von der sich künstlerisch entwickelnden Dynamik des Stadtteils Kreuzberg stellte die Künstlerin ihre Arbeiten im Rahmen eines Treffens am Samstag, dem 16. September, persönlich der Öffentlichkeit vor. Ausstellungsbegleitend ist ein von der Galerie Nosbaum Reding herausgegebener Katalog mit Essays der deutschen und französischen Kunstkritikerinnen Laura Helena Würth und Marianne Derrien erschienen.

Diese von Kultur | lx in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium, der luxemburgischen Botschaft in Berlin sowie der Saarländischen Galerie in Berlin geschaffene Initiative zielt darauf ab, die Künstler:innen und Akteure der luxemburgischen Kunstszene in Deutschland und international bekannt zu machen und sie durch die Einbindung in ein sowohl kommerziell als auch institutionell agierendes Netzwerk zu fördern.

 

HISAE IKENAGA, Industrial Visceral
Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum e.V., Charlottenstraße 3, 10969 Berlin
Haltestelle U6 Kochstraße / Checkpoint Charlie

13.09-07.10.2023
Reguläre Öffnungszeiten: Di–Sa: 14-18 Uhr
Während der Berlin Art Week: Fr: 12-21 Uhr, Sa: 12-20 Uhr, So: 12-18 Uhr

 

Seit der offiziellen Einweihung am 18. Mai in Anwesenheit von I.K.H. Großherzogin Maria Teresa, Kulturministerin Sam Tanson, Michèle Pranchère-Tomassini, luxemburgische Botschafterin in Rom, sowie über 200 Fachvertretern, hat sich der luxemburgische Pavillon als großer Erfolg erwiesen. Bis zum 30. August konnte die Ausstellung „Down to Earth“ im Rahmen der am 26. November endenden Architekturbiennale in Venedig bereits nahezu 30.000 Besucher verzeichnen.

Das von den Architektinnen, Kuratorinnen und Forscherinnen Francelle Cane und Marija Marić getragene Projekt Down to Earth beschäftigt sich auf kritische Weise mit den Hintergründen der Raumfahrtindustrie und untersucht die medialen und wissenschaftlichen Narrative, die ihrer weiteren Entwicklung zugrunde liegen. Die als Lunar Laboratory konzipierte Ausstellung im Luxemburger Pavillon – eine Nachbildung der Mondlandschaften, die zur Erprobung von Weltraumrobotern in „realistischen“ Bedingungen sowie als Medienstudio zur Förderung des Weltraumwettlaufs dient – stützt sich auf die Beiträge zahlreicher Forscher:innen, Künstler:innen und Mitarbeitenden.

Sowohl beim Publikum als auch in der Presse fand die Ausstellung großen Anklang:

„Schon lange inspiriert der Mond die Architekturwelt. Die Kuratorinnen Francelle Cane und Marija Marić stellen sich vor, wie er nach dem Abbau seiner Ressourcen durch den Menschen aussehen würde.“ – Financial Times, 20. Mai 2023

„(…) Architektur kann sowohl emanzipierend als auch intellektuell stimulierend wirken. Der luxemburgische Pavillon in Venedig liefert den perfekten Beweis dafür.“ – Tageblatt, 20. Mai 2023.

„Die Kuratorinnen möchten eine Debatte anstoßen: über die Folgen, das Weltall als wirtschaftlichen Raum mit nationalen Grenzen wahrzunehmen. (…) Die Kuratorinnen werden für ihre Ausstellung den Mond ins Arsenale holen – ihn „down to earth“ nachbauen. (…) So ist der luxemburgische Biennale-Beitrag die Simulation einer Simulation.“ – Bauwelt, 15. Mai 2023.

Kommende Veranstaltungen:

14.09. & 15.09. | Pavilion Days, Venedig

Im Rahmen des anlässlich der Pavilion Days am 14. und 15. September stattfindenden Rundgangs durch das Arsenal begrüßen die Kuratorinnen Francelle Cane und Marija Marić Fachvertreter täglich um 11.15 Uhr zu einer Führung (auf Einladung).

21.09. | Konferenz „Down to Earth“, Luxemburg

Die beiden Kuratorinnen des luxemburgischen Pavillons auf der Architekturbiennale Venedig 2023, Francelle Cane und Marija Marić, stellen im Rahmen ihrer ersten öffentlichen Konferenz in Luxemburg ihr Forschungsprojekt sowie die daraus hervorgegangene Ausstellung „Down to Earth“ vor.
Weitere Informationen: luca.lu

Die Ausstellung Down to Earth ist bis zum einschließlich 26. November geöffnet.
www.venicebiennale.kulturlx.lu

Lët’z Arles freut sich, in Zusammenarbeit mit dem Centre national de l’audiovisuel (CNA) und mit der Unterstützung des Kulturministeriums die Schaffung des Luxembourg Photography Award und des Luxembourg Photography Award mentorship bekannt zu geben.

Lët’z Arles orientiert sich an den Bedürfnissen und der künstlerischen Praxis und passt seine Programme zur Unterstützung von Künstlern kontinuierlich an. Nach sieben Jahren großzügigen Engagements im Dienste des kreativen Schaffens hat Lët’z Arles seine Förderprogramme nun in den Luxembourg Photography Award (LUPA) umbenannt.

Dieses Programm zur Unterstützung von Künstlern wird in zwei Formaten angeboten:

Eine Ausstellung innerhalb des Festivals Rencontres d’Arles für den Preisträger des Luxembourg Photography Award.
Der Preisträger dieser ersten LUPA-Ausgabe ist Daniel Wagener und seine Ausstellung opus incertum, die im Rahmen der 54. Ausgabe der Rencontres d’Arles unter dem Kuratorium von Danielle Igniti vom 3. Juli bis zum 24. September 2023 in der Chapelle de la Charité gezeigt wird. Die Ausstellung wird von einer Publikation begleitet, die das Projekt langfristig verankert und einen ergänzenden Blick auf die ausgestellten Werke wirft. Das Buch enthält zahlreiche Fotografien, die die in der Ausstellung gezeigten ergänzen, sowie eine Reihe von Risographien, die die Praktiken der Künstlerin widerspiegeln.

Ein Mentoring und Residenz zur Professionalisierung des Preisträgers des Luxembourg Photography Award mentorship – mit der Unterstützung von Kultur | lx – Arts Council Luxembourg.
Rozafa Elshan absolvierte eine dreimonatige Residenz in Partnerschaft mit der Ecole nationale supérieure de la photographie d’Arles. Von Ende Januar bis Anfang April stand dieses Programm zur Professionalisierung von Künstlern unter dem Motto „Gedruckte Räume“ und bot den Teilnehmern ein umfassendes Angebot an Masterclasses, Workshops und gemeinsamen Arbeitssitzungen unter der Leitung von Professor Gilles Saussier. Das Mentoring endete mit der Präsentation einer Bilanz ihrer Reflexionen in Form von Modellen und Skizzen zukünftiger Projekte.

Nach einer intensiven Aufbauphase öffneten die Sale d’Armi im Arsenale von Venedig am 20. Mai 2023 ihre Türen. Im Rahmen der Kunst- und Architekturbiennale ist hier seit 2018 der luxemburgische Pavillon zu finden: Die von den Architektinnen, Kuratorinnen und Forscherinnen Francelle Cane und Marija Marić gestaltete Ausstellung Down to Earth wurde sowohl von der Presse als auch von den Besuchenden hervorragend aufgenommen.

Die Eröffnung der Architekturbiennale in Venedig ist ein besonderer Moment für die teilnehmende Fachwelt. An der Schnittstelle zwischen Familientreffen und gigantischem Symposium versammelt sie sowohl aufstrebende als auch etablierte Profile und repräsentiert die vielfältigen Strömungen der architektonischen Forschungslandschaft. Während der einwöchigen Preview für Presse und Fachpublikum können Ausstellende ihr professionelles Netzwerk erweitern und mediale Aufmerksamkeit generieren.

Die beiden Kuratorinnen Francelle Cane und Marija Marić absolvierten zahlreiche Interviews mit der nationalen und internationalen Presse, bevor der luxemburgische Pavillon am 18. Mai in Anwesenheit von I.K.H. Großherzogin Maria Teresa, Kulturministerin Sam Tanson, Michèle Pranchère-Tomassini, luxemburgische Botschafterin in Rom, sowie über 200 Gästen aus Luxemburg und weiteren Ländern offiziell eingeweiht wurde.

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Ein nationaler Pavillon mit Fokus auf die Ressourcenfrage

Ausgehend von der luxemburgischen Position bei der Entwicklung des Space Mining untersucht das von Francelle Cane und Marija Marić getragene Projekt Down to Earth auf kritische Weise die Hintergründe der Raumfahrtindustrie sowie die medialen und wissenschaftlichen Narrative, die das Fundament für die Zukunft des Weltraumbergbaus legen. Die als Lunar Laboratory konzipierte Ausstellung im luxemburgischen Pavillon – eine Nachbildung der Mondlandschaften zur Erprobung von Weltraumrobotern zu „realistischen“ Bedingungen und Medienstudio zur Förderung des Weltraumwettlaufs – stützt sich auf die Beiträge zahlreicher Forscher*innen, Künstler*innen und Mitarbeitenden.

Die im Laufe des gemeinschaftlichen Forschungsprozesses entwickelten szenografischen Elemente ermöglichen eine thematische Annäherung auf drei verschiedenen Wegen: durch einen Film, einen Workshop sowie eine Publikation. Der Film Cosmic Market von Armin Linke, der in Zusammenarbeit mit den Kuratorinnen des Pavillons entstand, zeigt die Verbindungen zwischen wissenschaftlicher Forschung und den verschiedenen Interpretationen der Weltraumgesetzgebung, zwischen technologischem Fortschritt und der Entstehung neuer Märkte – sowohl auf der Erde als auch darüber hinaus. Der Workshop „How to: mind the moon“, der aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Canadian Centre for Architecture (CCA) und dem Luxemburgischen Pavillon hervorgegangen ist, basiert auf einer Auseinandersetzung mit fünf Mondmaterialien und skizziert eine humorvolle „Materialbibliothek“. Das Buch Staging the Moon, herausgegeben von Spector Books (Leipzig; Design: Studio OK-RM), enthält kritische Essays der beiden Kuratorinnen, sowie Beiträge von Armin Linke und dem Fotografen Ronni Campana.

Auf kreative und immersive Weise inszeniert Down to Earth die Ergebnisse einer Forschungsarbeit zur Frage der Ressourcenausbeutung und fügt sich damit optimal in das Thema der von Lesley Lokko kuratierten Biennale „Laboratory of the Future“ ein. Verwurzelt in den toten Winkeln der offiziellen Geschichtsschreibung, stellt die internationale Ausstellung architektonische Betrachtungen unter das Zeichen der Vorstellungskraft – dem wichtigsten Faktor für Veränderungen – sowie der Ethik, die uns beim Umgang mit dem gemeinsamen Raum und der Schöpfung unserer Ressourcen leiten sollte.

Diese Frage stand auch bei der vom belgischen Pavillon organisierten französischsprachigen Diskussion „(Re)penser les ressources“ (Ressourcen (neu) betrachten) im Mittelpunkt, an der die Kuratorinnen am Samstag, dem 20. Mai, gemeinsam mit den Beitragenden und Kurator*innen der belgischen, kanadischen und französischen Pavillons teilnahmen.

Eine Preisverleihung im Einklang mit der künstlerischen Ausrichtung

Die Fachjury der 18. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale di Venezia setzte sich aus Ippolito Pestellini Laparelli (Vorsitzender, Italien), Nora Akawi (Palästina), Thelma Golden (USA), Tau Tavengwa (Simbabwe) und Izabela Wieczorek (Polen) zusammen. Die von ihr ausgewählten Preisträger*innen spiegeln die zentralen Themen der Biennale umfassend wider: „Dekolonisierung und Dekarbonisierung“.

Brasilien wurde mit dem Goldenen Löwen für den besten nationalen Beitrag ausgezeichnet. Der forschungsbasierte Pavillon repräsentiert „eine architektonische Intervention, die sich auf die Philosophie und Vorstellungskraft der indigenen und schwarzen Bevölkerung konzentriert und die Modalitäten einer Wiedergutmachung erwägt“. Großbritannien wurde für das kuratorische Konzept sowie die räumliche Gestaltung seines Pavillons gelobt, die „die Kraft alltäglicher Rituale als Formen des Widerstands und der räumlichen Praxis in diasporischen Gemeinschaften zelebriert“.

Der Goldene Löwe für die beste Teilnahme ging an DAAR: Alessandro Petti und Sandi Hilal wurden für „ihr langjähriges politisches Engagement hinsichtlich der architektonischen und lernorientierten Praktiken der Dekolonisierung in Palästina und Europa“ ausgezeichnet.

Demas Nwoko, Künstler, Designer und Architekt nigerianischer Herkunft, wurde auf der 18. Internationalen Architekturausstellung mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk geehrt. Als Vorreiter der modernen Kunst in Nigeria nutzt er zeitgenössische Techniken, um afrikanische Themen in Architektur und Bühnenbild hervorzuheben. Seine Werke sind im Stirling Pavilion in den Giardini zu sehen.

Bei seiner ersten Ernennung zum Organisator und Koordinator des luxemburgischen Pavillons konnte sich Kultur | lx auf die Erfahrung und den Rückhalt von luca – Luxembourg Center for Architecture stützen. In seiner Zuständigkeit für die luxemburgische Präsenz bei den Kunst- und Architekturbiennalen in Venedig strebt Kultur | lx an, die Beziehungen zu vertiefen und auf dem Erfolg der diesjährigen Biennale aufzubauen.

Down to Earth von Francelle Cane und Maria Marić ist bis zum 26. November 2023 bei der 18. Internationalen Architekturausstellung in Venedig – La Biennale di Venezia im Arsenale, Sale d’Armi A, 1. Stock, zu sehen.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium, der luxemburgischen Botschaft in Berlin sowie der Saarländischen Galerie in Berlin hat Kultur | lx eine Ausschreibung für luxemburgische Kunstgalerien initiiert, um im Rahmen der Berlin Art Week eine vier- bis sechswöchige Einzel- oder Gruppenausstellung luxemburgischer Künstler*innen zu gestalten.

Dieses zu einem Schlüsselmoment der Berliner Kulturagenda gezeigte Projekt zielt darauf ab, die Künstler*innen und Akteure der luxemburgischen Kunstszene in Deutschland und international bekannt zu machen und sie durch die Einbindung in ein sowohl kommerziell als auch institutionell agierendes Netzwerk zu fördern.
Die Jury entschied sich einstimmig für das von der Galerie Nosbaum & Reding vorgeschlagene Projekt Industriel-viscéral von Hisae Ikenaga. Für die Künstlerin ist dies die erste Einzelausstellung in Deutschland. Das Potenzial ihrer bildhauerischen Arbeit, die durch die Kombination verschiedener Techniken die menschliche Beziehung zu Objekten sowie zu deren Geschichte, Herstellung und Funktion hinterfragt, dürfte vorteilhaft auf das fachkundige Publikum der Berlin Art Week einwirken. Die für Berlin ausgewählte Serie wurde bereits erfolgreich in Luxemburg und Belgien ausgestellt.

Hisae Ikenaga hat Kunsttheorie und bildende Kunst in Mexiko City, Kyoto, Barcelona und Madrid studiert. Die in Luxemburg ansässige multidisziplinäre Künstlerin hat ihre Werke bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt und mehrere Preise erhalten. Dazu zählen der LEAP20 Luxembourg Encouragement for Artists Prize im Jahr 2020 sowie der erste Preis beim ersten Art in Situ OAI, für ihr 2021 für den Sitz des Ordre des Architectes et Ingénieurs-Conseils du Luxembourg (OAI) entworfenes In-situ-Projekt.

Über Saarländische Galerie
Die Saarländische Galerie ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein. Unter Berufung auf die Lage des Saarlandes im Zentrum Europas, setzt sich der Verein „Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum“ für den grenzüberschreitenden Kulturaustausch mit anderen europäischen Ländern, wie Luxemburg, ein. Ziel der Galerie ist es, Künstler:innen aus dem Saarland und den Partnerregionen eine Plattform in Berlin zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Arbeit in der lebendigen und schnell wachsenden Kunstszene der Bundeshauptstadt präsentieren können.

Über Berlin Art Week
Die Berlin Art Week ist eine Plattform, die eine Vielzahl von Kooperationen zwischen den wichtigsten Institutionen der Berliner Kunstszene ermöglicht. Einmal im Jahr präsentiert sie ein vielfältiges Programm mit über 50 Partnern, die sich aus Museen, Kunsthallen, Messen, Privatsammlungen, Project Spaces und zahlreichen Galerien zusammensetzen. Mit dem Programm wird das Publikum eingeladen, die aktuellen Trends der zeitgenössischen Szene zu entdecken. Das Publikum besteht aus zahlreichen deutschen und internationalen Fachleuten, Expert:innen und Kunstliebhaber:innen.

Das Künstlerhaus Bethanien öffnet seine Türen vom 30. September bis zum 23. Oktober für eine Gemeinschaftsausstellung (Vernissage am 29. September, 19:00 Uhr), in der die Arbeiten von fünf seiner Residenten vorgestellt werden: François Lemieux (Kanada/Québec), Lisa Kohl (Luxemburg), Nicole Rafiki (Norwegen) , Yun-Pei Hsiung (Taiwan) und Thomas Schmahl (Frankreich).

Fokus auf die Arbeit von Lisa Kohl, Preisträgerin 2022 der Ausschreibung von Kultur | lx, in Residenz seit dem 01. Juli bis zum 31. Dezember.

Das Werk von Lisa Kohl (*1988 in Luxemburg) lässt sich als ein Konglomerat aus digitalen Medien, Installationen, Feldforschung, Dokumentation, Inszenierung und Erzählung begreifen. Die Themen ihrer künstlerischen Bergungsarbeit kreisen um das Ephemere, das Abwesende und das Imaginäre. Ästhetische Phänomene der Absenz, Migration und der individuellen Verortung spielen dabei eine zentrale Rolle. In diesem Spannungsfeld zwischen materieller Präsenz und tatsächlichen Ereignissen einerseits und dem Bereich des potenziell Möglichen, des Fiktiven und Unsichtbaren andererseits, eröffnen sich Lisa Kohl als Künstlerin nahezu unendliche Möglichkeiten, beide Instanzen zur Simulation zu verschmelzen.

Das Video THE GAME (Bihać | Bosnischkroatische Grenze | 2022) erzählt vom Leben und Überleben von Menschen mit Migrationserfahrungen und bedient sich ästhetischer Mechanismen des Gamings. Auf einem Smartphone werden Fluchtwege aus der Sicht eines jungen Afghanen dargestellt. Das Gerät wirkt hierbei wie eine Konsole und erinnert an ein virtuelles Spiel. Auf sensible Weise berichtet der Protagonist im Voiceover über unterschiedliche Formen der Flucht sowie Pushbacks, die er persönlich erfahren hat. Eine subtile Stimmung der Bedrohlichkeit und Spannung begleitet dabei seine Erzählung.

Die Fotoserie BLINDSPOT (Bihać | Bosnischkroatische Grenze | Calais | Frankreich | 2022) verkörpert auf metaphorischer Ebene die Anwesenheit der Abwesenden und das Sichtbare der Unsichtbaren. Die dargestellten Elemente, wie das Obdach, der Mihrab-Teppich und der körperliche Abdruck, verweisen symbolisch auf die Zuflucht und die Aneignung anonymer Lebens- und Gebetsräume. Die sakrale Stimmung bezieht sich hier auf den Glauben und die Hoffnung in Bezug auf Identität und Fremdheit, Intimität und Heimat(losigkeit).

Die Serie HALIDOM (Kanarische Inseln | Spanien-Nordafrika | 2022) stellt das Heiligtum auf ikonografischer Ebene dar – als bildliche Metapher für Leben und Tod, An- und Abwesenheit, Begrenzung und Weite, Höhe und Abgrund. Skulpturale Figuren an kargen Un-Orten und in Grenzzonen werden symbolisch zu Monumenten und Stellvertretern der Ungesehenen. Der Schleier gilt als Synonym für Verhüllung, Schutz und Tarnung. Das Relief und der Faltenwurf des Tuches wecken Erinnerungen an das Göttliche, das Heroische und an Unantastbarkeit. Die Serie konfrontiert uns mit Räumen des Übergangs – Sinnbild für die Sehnsucht nach Freiheit und Erlösung.

Die während Kohls Aufenthalt im Künstlerhaus Bethanien entstandene Videoinstallation ACROSS (2022) konfrontiert uns mit einer brutalistischen Fensterarchitektur und dem Ausblick in die Weiten des Himmels, gesäumt mit sich auflösenden Wolken-Clustern. Beton und Luft, unterschiedlicher könnten diese Materialien nicht sein und trotzdem ergeben sie ein harmonisches Ganzes, das zahlreiche Bilder in uns hervorruft. Von mittelalterlichen Verkündigungsszenen über Fensterdarstellungen in der deutschen Romantik bis hin zu Szenen aus der Filmgeschichte – all diese Bilder verbindet eines: Das Fenster als Schwellenort zwischen dem Dies- und dem Jenseits (in mannigfaltiger Art), der beides nicht nur voneinander separiert, sondern an dem das Getrennte auch miteinander in Verbindung tritt. Die Arbeit enstand in Zusammenarbeit mit dem Sounddesigner Sören Schenk.

AUSSTELLUNGSRÄUME
Kottbusser Straße 10
10999 Berlin

EINTRITT FREI
Di – So: 14 – 19 Uhr

 

 

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Auf Einladung von Plan d’Est und Kultur | lx fand am 8. September in Belval in Anwesenheit von rund vierzig Organisationen und Institutionen der Großregion, die sich der bildenden Kunst widmen, das erste Treffen von Fachleuten der bildenden Kunst der Großregion statt. Ziel dieses Tages war es, die Vielfalt der Akteure im Bereich der bildenden Kunst in der Großregion besser zu verstehen und Wege der Zusammenarbeit anzuregen.

Plan d’Est, das Cluster für bildende Kunst in der Grand Est, ein Berufsverband, Kultur | lx und die Région Grand Est planten ein lockeres gesellschaftliches Ereignis, bei dem sich Fachleute aus dem Bereich der bildenden Kunst in einem informellen Rahmen austauschen und treffen konnten. Zahlreiche Organisationen waren aus Frankreich, insbesondere aus dem Elsass und Lothringen, aber auch aus Deutschland, aus Trier und Saarbrücken, sowie aus Landau angereist. Bei den Teilnehmern handelte es sich hauptsächlich um Kunstzentren und -vereine, aber auch Institutionen, die die bildende Kunst unterstützen, wie etwa die Région Grand Est und der Drac Lorraine.

Einige Organisationen hatten bereits konkrete Ideen für eine Zusammenarbeit, wie etwa die Biennale von Mulhouse, die eine grenzüberschreitende Residenz zum Thema Klima ausschreiben wollte und auf der Suche nach europäischen Partnern war, oder die Vereinigung Accélérateur de particules, die ihren Sitz in Straßburg hat, aber in der Region Grand Est tätig ist und die Öffnung von Künstlerateliers auf grenzüberschreitender Ebene organisieren möchte. Das Saarbrücker Künstlerhaus schlug den Teilnehmern vor, eine grenzüberschreitende Residenz zwischen den verschiedenen Gebieten einzurichten und erinnerte sie daran, dass der Andrea-Neumann-Kunstpreis ein grenzüberschreitender Kunstpreis ist.

Mehrere Kunsthochschulen der Großregion waren vertreten, insbesondere die ENSAD Nancy, die bereits Projekte mit dem Casino Luxemburg durchführt, und die Europäische Kunstakademie Trier. Die ENSAD begleitete die Gruppe beim Besuch der Ausstellung RESPIRE, die von der Kunsthochschule im Rahmen von Esch2022 kuratiert wurde, und bot ihnen so die Gelegenheit, ihre Lehr- und Forschungsbereiche vorzustellen und ihr Know-how zu präsentieren. Die Kunstakademie Trier hat sich an zahlreichen Projekten im Rahmen von Esch2022 beteiligt, darunter Bustouren zu Orten zeitgenössischer Kunst in der Großregion. Sie beteiligt sich auch am Europäischen Monat der Fotografie (EMOP).

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Neben Esch2022, das die Veranstaltung ausrichtete und der Gruppe den Besuch der Ausstellungen in der Möllerei und im Massenoire ermöglichte, war Luxemburg durch drei Organisationen vertreten: das CNA und die Rotondes, die bereits über ein gutes grenzüberschreitendes Arsenal verfügen, sowie die Galerie Reuter Bausch, die neue Horizonte entdecken und die von ihr vertretenen Künstler vorstellen wollte.

Für Kultur | lx war dieser Tag ein erster Schritt in Richtung der benachbarten Regionen, die für luxemburgische Künstler die ersten Meilensteine auf dem Weg zu einer internationalen Karriere darstellen. Die dort herrschende künstlerische Dynamik und die zahlreichen Orte, die der zeitgenössischen Kunst gewidmet sind, sowie nicht zuletzt die begleitende Medienlandschaft sind unbestreitbare Vorteile vor unserer Haustür. Kultur | lx wird diese regionalen Bewegungen im Rahmen seiner Aufgaben, die Karriereentwicklung und die Verbreitung von Kunstwerken zu unterstützen, begleiten.