Der Preis steht unter der Schirmherrschaft Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs und wird alle vier Jahre an private oder öffentliche Bauherren verliehen, denen es gelungen ist, durch ein gelungenes Projekt eine hohe Qualität in Architektur, Ingenieurwesen und Stadtplanung zu erreichen.

Aufgrund des Erfolgs der ersten sechs Ausgaben und des wachsenden öffentlichen Interesses schreibt die OAI ihren siebten Bauhärepräis aus, um Realisierungen auszuzeichnen, bei denen das Paar „Bauherr und Planer“ auf besonders fruchtbare Weise zum Ausdruck kommt.

Bewerbungsfrist: 23. Februar 2024

Die Ausschreibung für die nächste Ausgabe der DESIGN PARADE, die vom 27. bis 30. Juni 2024 in Hyères und Toulon stattfinden wird, ist jetzt geöffnet!

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2024

Die diesjährige BERLIN DESIGN WEEK steht unter dem Leitthema „INSIGHTS“ und lädt die Teilnehmer zum Nachdenken und Vertiefen ein. Ziel ist es, Design als ästhetische Disziplin und als Mittel zur Erkundung und Darstellung komplexer Zusammenhänge zu verstehen. Die Teilnehmer sind eingeladen, Entwürfe zu präsentieren, die Einblicke in ihre kreativen Prozesse gewähren und gleichzeitig zeigen, wie diese Prozesse soziale, technologische und ökologische Fragen aufgreifen und Lösungen anbieten.

Bis zum 29. Februar 2024 können sich nationale und internationale Designer, Designstudios, Kollektive, Marken, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen bewerben – egal ob etablierte Akteure, Start-ups oder Quereinsteiger. Das Bewerbungsverfahren richtet sich an Teilnehmer, die bereit sind, experimentelle und innovative Projekte zu präsentieren, die das Potenzial haben, die Designbranche sowie den gesellschaftlichen und ökologischen Diskurs zu bereichern.

Die eingereichten Projekte werden nach folgenden Kriterien beurteilt und ausgewählt:

Auf Initiative der Fondation Schleich-Lentz, einer Stiftung unter der Schirmherrschaft der Fondation de Luxembourg, schreibt der Fonds culturel national ein Stipendium zur Produktionsunterstützung für eine(n) Künstler(in) oder ein Künstlerkollektiv im Bereich der bildenden Kunst aus. Das Hauptziel besteht darin, den Schaffensprozess eines Keramikprojekts zu begleiten.

Das Stipendium wird unter den Bedingungen und gemäß den Modalitäten vergeben, die im Folgenden festgelegt sind.

Kriterien für die Förderfähigkeit
Das Stipendium wird auf der Grundlage einer Projektausschreibung an alle Künstler oder Künstlerkollektive mit luxemburgischer Staatsangehörigkeit oder Wohnsitz in Luxemburg vergeben, unabhängig vom Alter, die einen beruflichen Werdegang von mindestens fünf Jahren nachweisen können und bereits Gegenstand einer monografischen Ausstellung in einer Kunstinstitution oder -galerie waren. Das Stipendium soll die Umsetzung eines Keramikprojekts begleiten.

Kriterien für die Beurteilung des Antrags
Das Stipendium wird von einer Jury auf der Grundlage der folgenden Bewertungen vergeben:

Die Vorauswahl der Bewerbungen erfolgt durch eine Jury, die sich aus Mitgliedern aus dem luxemburgischen Kultursektor zusammensetzt. Ihre Aufgabe ist es, jede Bewerbung nach ihrer Förderungswürdigkeit zu bewerten und dem Verwaltungsausschuss der Fondation Schleich-Lentz die Bewerbungen vorzuschlagen, die auf der Grundlage der Beurteilungskriterien für die Vergabe des Stipendiums ausgewählt werden.

Die von der Jury ausgewählten Bewerber können zu einem Gespräch mit den Mitgliedern der Jury aufgefordert werden. Die Einladung zu einem solchen Gespräch liegt im Ermessen der Jury, führt aber nicht automatisch zur Vergabe des Stipendiums. Im Falle einer Vorladung ist die Anwesenheit der Bewerberinnen und Bewerber obligatorisch.

Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar. Sie kann beschließen, kein Stipendium zu vergeben, wenn sie der Ansicht ist, dass die eingereichten Bewerbungen die Kriterien für die Förderfähigkeit und/oder die Bewertung nicht zufriedenstellend erfüllen.

Materielle und finanzielle Bedingungen
Der für dieses Stipendium zur Verfügung stehende Höchstbetrag beläuft sich auf 20.000 EUR.

Bewerbungsfrist: 14. April 2024

Die Plattform Socialdesign ist eine Initiative von Akteuren der Zivilgesellschaft, Designern, Architekten, Kulturverantwortlichen und Vereinen, die in einem interdisziplinären Netzwerk zusammengeschlossen sind. Sie erfasst, fördert und versucht, die Praktiken der Gestalter von sozialen und kulturellen Veränderungen zu entflechten.

Die Plattform Socialdesign veröffentlicht ihren fünfte Ausschreibung, um Projekte von GestalterInnen sichtbar und lesbar zu machen, die sich in den folgenden Bereichen engagieren:

Die aktuellen Ereignisse und die verschiedenen strukturellen Krisen, die wir durchleben, seien sie klimatischer, gesundheitlicher, geopolitischer oder sozialer Natur, veranlassen uns dazu, die Verbindungen unserer kreativen Berufe mit ihrer Umgebung und unsere Fähigkeiten zur sozialen, ökologischen und kulturellen Transformation in Frage zu stellen. Wir starten die Ausschreibung für 2023/2024 in der Hoffnung, ein eklektisches Panorama zu schaffen und unsere Bestandsaufnahme inspirierender Ansätze im Sozialdesign fortzusetzen.

In diesem Jahr werden wir eine Online-Kartografie der seit der Gründung der Plattform veröffentlichten Projekte erstellen, um jedes Projekt so nah wie möglich an seiner Region und den Strukturen, die die Projekte getragen und unterstützt haben, zu verankern. In dem Bestreben, aufstrebende Prozesse im Sozialdesign zu unterstützen, baut die Plattform ihren „In-Study“-Bereich weiter aus, um aufstrebenden Projekten (Wettbewerbe, Projektausschreibungen, Abschlussprojekte) die Möglichkeit zu geben, zu existieren und gesehen zu werden.

Bewerbungsfrist: 31. Dezember 2023

In Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium und luca – Luxembourg Center for Architecture initiiert Kultur | lx einen Projektwettbewerb für die Konzeption und Realisierung des luxemburgischen Beitrags zur 19. Architekturbiennale in Venedig. Die 19. Internationale Architekturausstellung – La Biennale di Venezia findet vom Mai bis November 2025 statt.

Diese Ausschreibung richtet sich an multidisziplinäre Kuratorenteams, deren Projektleiter:in ein:e in Luxemburg ansässige:r Architekt:in ist, bzw. in Luxemburg lebt oder eine Verankerung in der luxemburgischen Kulturlandschaft nachweisen kann. Des Weiteren können verschiedene Fachleute an den Teams mitwirken, deren Expertise zur Reflexion, Konzeption, Gestaltung, Produktion und Vermittlung dieser Ausstellung beiträgt. So können sich die Teams beispielsweise aus Künstler:innen, Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Landschaftsarchitekt:innen, Forscher:innen, Kritiker:innen, Kurator:innen, Schriftsteller:innen, Philosoph:innen und ähnlichen Berufsbildern zusammensetzen. Außerdem können die Teams die Unterstützung bzw. die Dienste von Dritten in Anspruch nehmen.

Die Jury setzt sich aus den folgenden Mitgliedern zusammen:
▪ Maribel Casas, wissenschaftliche Leiterin, luca – Luxembourg Center for Architecture;
▪ Michelle Friederici, Vorsitzende, Kammer für Architekten und beratende Ingenieure, Luxemburg;
▪ Claudine Hemmer, Beraterin für bildende Kunst und Architektur, Kulturministerium Luxemburg;
▪ Marija Maric/Francelle Cane, , Kuratorinnen des Luxemburg Pavilion 2023;
▪ Eléonore Mialonier, Projektleiterin Architektur/Design/Kunsthandwerk, Kultur | lx – Arts Council Luxembourg;
▪ Marion Waller, Geschäftsführerin, Pavillon de l’Arsenal, Paris;
▪ Nemanja Zimonjić, Geschäftsführer, Ten Studio, Zürich.

Die Auswahl verläuft über zwei Runden:

Erste Runde:
9. Oktober 2023: Veröffentlichung des Projektwettbewerbs
17. Dezember 2023: Einreichungsfrist für die Projektentwürfe

Zweite Runde:
Bis 19. Januar 2023: Bekanntgabe der drei für die zweite Runde ausgewählten Teams
15. März 2024: Einreichungsfrist für die detaillierten Projekte
Die in die engere Wahl gezogenen Kandidat:innen erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.500 €.

Die Bekanntgabe des Gewinnerprojekts erfolgt am 27. März 2024.

Veszprém, die Kulturhauptstadt Europas 2023, veranstaltet vom 17. bis 22. Oktober 2023 einen internationalen Geigenbauerkongress. Der Kongress findet zeitgleich mit dem Chaconne-Festival 2023 statt, bei dem namhafte Künstler auftreten werden.

Geigenbauerinnen und Geigenbauer sind eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, indem sie ihre Instrumente in einer Ausstellung präsentieren und am Geigenbauwettbewerb teilnehmen. Die Anzahl der ausgestellten Instrumente ist begrenzt, daher werden Anmeldungen nur bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze angenommen. Bei erfolgreicher Anmeldung wird eine Bestätigung versandt. Der Anmeldeschluss ist der 20. August 2023, bei Erreichen der Kapazitätsgrenze wird die Anmeldung jedoch früher geschlossen.

Wichtig: Die Organisatoren sind nicht verantwortlich für die Reise der Geigenbauer nach Veszprém und ihre Unterbringung vor Ort. Die Kosten und Vorkehrungen sind von den Teilnehmern selbst zu tragen und zu treffen.

Unter dem Leitmotiv „Make the invisible visible“, sind Architekten/Landschaftsarchitekten oder interdisziplinäre Arbeitsgruppen eingeladen, Projekte zur Schaffung von 10 temporären Gärten, die sich mit den 16 LUGA-Themen beschäftigen, einzureichen. Die Gärten werden im Rahmen der Ausstellung LUGA – Luxembourg Urban Garden von Mai bis Oktober 2025 entlang des Alzette-Tals im Herzen der Stadt Luxemburg aufgebaut.

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2023

Kultur | lx – Arts Council Luxembourg und die Botschaft Luxemburgs in Rom vergibt in Kooperation mit Academia Belgica, Centre pour l‘Histoire, les Arts et les Sciences, (AB) im Rahmen einer Ausschreibung eine Recherche- und Arbeitsresidenz in Rom für Autor:innen, Drebuchautor:innen, Dramaturg:innen, Illustrator:innen, Architekt:innen und Architekturforschende für einen mit der Residenz zu vereinbarenden Zeitraum von mindestens einem bis maximal zwei Monaten. Die Residenz ist dazu gedacht, Architekt:innen, Architekturforschende (mind. PhD), Illustrator:innen und Autor:innen aus Luxemburg oder mit Wohnsitz in Luxemburg im weitesten Sinne die Möglichkeit des Eintauchens in das römische Umfeld zu bieten. Sie fördert die Vernetzung mit der Kunstszene vor Ort und den anderen Akademien und Forschungseinrichtungen und trägt so langfristig zur Entwicklung der beruflichen Laufbahn bei.

Die im Herzen Roms gelegene Academia Belgica ist heute Teil eines internationalen Netzwerks, das aus 38 Akademien und Forschungseinrichtungen in 19 verschiedenen Ländern besteht, welche in Rom vertreten sind und mit denen regelmäßige Kooperationen stattfinden. Die Academia Belgica ist eine gemeinnützige Stiftung, die hochqualifizierte Künstler:innen und Forscher:innen aufnimmt. Sie versteht sich als interdisziplinäre Anlauf- und Förderstelle anspruchsvoller wissenschaftlicher und kultureller Tätigkeiten, die eine Brücke zwischen der akademischen, kulturellen Welt im Land und den internationalen Hochschulen, Forschungs- und Kultureinrichtungen in Rom und andernorts schlagen möchte.

Bewerbungsschluss: Sonntag, 1. Oktober 2023, 23:59 Uhr MEZ.

Die VIENNA DESIGN WEEK hat für ihre Ausgabe 2023, die vom 22. September bis 1. Oktober 2023 stattfindet, drei offene Ausschreibungen veröffentlicht. Jeder der Ausschreibungen deckt unterschiedliche Themen und Zielgruppen. So verschieden sie sind, haben sie doch eines gemeinsam: Sie sind eine Einladung Teil dieses vielfältigen Designfestivals zu werden.

1. PLATFORM 2023

Alle – von Designstudios und Architekturbüros, über österreichische und internationale Unternehmen jeder Größe, bis hin zu Museen, Kulturinstitutionen und Hochschulen – sind eingeladen, mit Programmpunkten Teil von Österreichs wichtigstem Designfestival zu werden. Die VIENNA DESIGN WEEK setzt auf Qualität statt Quantität. Um eine effektive Präsenz zu erzielen, beraten wir Sie gerne und besprechen Ihre Ideen im Detail mit Ihnen. So entsteht aus einzelnen Programmpunkten eine PLATFORM – und ein Festival. Die Programmpunkte der PLATFORM- Teilnehmer*innen finden an unabhängigen Locations in ganz Wien statt. Diese werden von den Veranstalter*innen selbst organisiert und von der VIENNA DESIGN WEEK im Festivalprogramm kommuniziert. So werden Ihre Inhalte organischer Teil des Festivals.

Zeit, Format und Inhalt von PLATFORM-Beträgen sind frei gestaltbar: von einem punktuellen Workshop bis zu einer Ausstellung über die gesamte Festivaldauer. Ein Festival lebt vom Charakter des „Jetzt-oder-nie“: Zeigen Sie neue Inhalte, vermitteln Sie Ihre Arbeit, überzeugen Sie unser Publikum, Ihren Beitrag zu besuchen, weil er in dieser Form nur im Festivalzeitraum erlebbar ist.

Ihr Beitrag könnte sein: Produktpräsentation, Talk, Ausstellung, Installation, Pop-up-Store, Performance, Workshop, Work-in-Progress, …

Was kostet die Teilnahme?

Um die Kreativwirtschaft zu stärken und ein möglichst breites Bild der Designszene abzubilden, bieten wir ein gestaffeltes Rabattmodell mit den selben Leistungen an. Die geförderten Plätze werden nach kuratorischer Maßgabe vergeben.

2. STADTARBEIT 2023

Designer*innen, Architekt*innen, Künstler*innen, Stadtplaner*innen, Community-Strateg*innen, professionelle Kreative, Entwickler*innen, kritische Denker*innen, Aktivist*innen, urbane Enthusiast*innen und sind eingeladen für das Social Design-Format Stadtarbeit der VIENNA DESIGN WEEK und den Erste Bank Social Design-Preis 2023 einzureichen. Gesucht werden Ideen und Konzepte, die sich während des zehntägigen Festivals mithilfe der Mittel von Aktivismus und Design mit dem Thema INTERVENTION! auseinandersetzen und durch gezielte Aktionen gesellschaftliche, institutionelle, ökologische und wirtschaftliche Fehlentwicklungen aufzeigen sowie gestalterische Lösungen für einen positiven Wandel präsentieren.

Drei ausgewählte Projekte werden mit Unterstützung des Erste Bank Sponsoringprogramms – Vermehrt Schönes! – mit einem Umsetzungsbudget von je € 4000.- (inkl. USt.) ausgestattet.

3. URBAN FOOD & DESIGN

Gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur Wien schreibt die VIENNA DESIGN WEEK im Rahmen des Formats Urban Food & Design drei Challenges zum Thema ‚Stadt als Ressource‘ aus. Die Ausschreibung richtet sich an Designer*innen und Kreativschaffende aller Sparten.
Die Stadt ist eine endlose Quelle von Ressourcen und Möglichkeiten. Wissen (tradiert oder neueste Forschungsergebnisse), Fläche (bebaut oder bewirtschaftet) und Technologie (alt und neu) spielen dabei Schlüsselrollen. Nutzen wir sie, um unsere Metropolregionen fit für die Zukunft zu machen!
Anknüpfend an die letztjährige Ausgabe von Urban Food & Design hat die Design- und Kreativszene auch heuer die Aufgabe, Innovationsprozesse in drei sehr unterschiedlichen Unternehmen der Lebensmittelindustrie anzustoßen.

Mit der Ausschreibung konkreter Herausforderungen ermöglicht Urban Food & Design die Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerunternehmen, um gemeinsam innovative Designlösungen zu entwickeln. Designer*innen können so direkt und mit Realisierungspotenzial an maßgeblichen Fragen der urbanen Lebensmittelversorgung arbeiten und im Festivalprogramm greifbare Leuchtturmprojekte präsentieren. Die erarbeiteten Designlösungen sind als Startpunkt langfristiger Zusammenarbeit zwischen Kreativ- und Lebensmittelindustrie gedacht.

Bewerbungsfristen:
Platform 2023 / Stadtarbeit 2023: 1. Mai 2023
Urban Food & Design: 7. Mai 2023